Leckageortung an Wasserzuleitungen
Im Bereich der Leckageortung sind wir mit modernster Messtechnik ausgestattet um eine punktgenaue Ortung zu ermöglichen.Wir sind in der Lage kleinste Leckagen inerhalb und außerhalb des Gebäudes zu orten.
Folgende Messtechniken setzen wir ein:
-Feuchtemesstechnik
Feinfühlig bis ins letzte Detail
Die Feuchtemessung ist, wie der Name schon sagt,
in erster Linie eine zerstörungsfreie Messmethode.
Wir setzen sie z. B. zur Kontrolle bei Trocknungs-
einsätzen oder zur generellen Feuchtebestimmung
bei Materialien ein. Aber auch bei der Leckageortung
sind die sensitiven Geräte wertvolle Hilfsmittel,
denn ungewöhnlich hohe Durchfeuchtungen von
Raumpartien lassen häufig auf die entsprechende
Ursache schließen, die sich allzu oft an Wasser- und
Heizungsleitungen findet. Ergänzende Messverfahren
sorgen dann für eine exakte Leckageortung.

-Hochfrequenzortung
Damit man weiß wo´s lang geht!
Das Leitungsortungssystem besteht aus
einer Sendeeinheit LOS 100 und aus einem
Empfangsgerät LOE 100. Der Sender LOS
100 wird an den zu bestimmenden metallischen
Rohrabschnitt angeschlossen und erzeugt ein
Magnetfeld. Mit dem Empfangsgerät LOE
100 kann dieses Magnetfeld mit der Mini-
mummethode bis zu einer Tiefe von ca.
40 cm exakt geortet werden. Die Schenkel-
Basis-Methode ermöglicht durch Winkelver-
änderung des Empfangsgerätes auf 45° eine
exakte Tiefenvermessung der Rohrleitung.

-Elektro Akustik Messtechnik
Ortung im eigentlichen Sinne
Mit dem Elektroakustischen-Horchverfahren lassen
sich feinste Austrittsgeräusche des Wassers aus einer
Leckstelle aufspüren. Der Techniker beginnt an einer
beliebigen Stelle eines Rohrnetzes und folgt dem immer
lauter werdenden Austrittsgeräusch. Ist eine bestimmte
Lautstärke erreicht, kann er sicher sein, die Leckage
auf ca. eine Fliesengröße genau gefunden zu haben.
Zur Sicherheit wird das Geräusch nicht nur akustisch,
sondern auch auf einer gefilterten Pegelanzeige erfasst.

-Tracergasmesstechnik
Voll Gas ans Ziel!
Zum Einsatz der Tracergasmessmethode ist
es zunächst erforderlich die Rohrleitung zu
entleeren und ggf. mit Luft auszublasen.
Dann wird der betroffene Leitungsabschnitt
mit einem Prüfgas (Stickstoff-/Wasserstoff-
gemisch 95/05) befüllt. An der Leckstelle
tritt das Prüfgas aus. Dieses hochflüchtige
Gasgemisch dringt selbst durch Fußboden-
aufbauten wie z.B. Estrichböden und kann
mit dem Gasmessgerät TGM 100 lokalisiert
werden.

-Infrarotmesstechnik:
Schnell, genau und berührungslos
Oberflächentemperaturen messen.
Mit dem Minitemp Infrarotthermometer lassen
sich Warmstellen mühelos feststellen. Diese
Warmstellen sind ein Indiz für eine Leckage,
beispielsweise an einer Warmwasserleitung.
In einigen Fällen können Leckagen mit diesem
Verfahren schnellstens und berührungslos ge-
ortet werden.
