PELLETS-ANLAGEN: Holzpellets bestehen aus naturbelassenem Holz mit ca. 1% Rindenanteil. Als Rohstoff für die Pelletserzeugung dienen Hobel und Sägespäne, welche in der holzverarbeitenden Industrie als Nebenprodukt in großen Mengen anfallen. Der unbehandelte Rohstoff wird unter hohem Druck verdichtet und pelletiert, also in kleine zylindrische Röllchen gepresst. Laufende Qualitätskontrollen garantieren einen sauberen Brennstoff mit geringer Restfeuchte und hohem Brennwert.
Pellets werden in Durchmessern von 6 mm und 8 mm hergestellt und sind 5 bis 30 mm lang. Pellets haben ein Schüttgewicht von 650 kg/rm (0,65 kg/l). Optimal trocken bei einer Restfeuchtigkeit von max. 8 - 10 % spenden sie Wärme von ca. 4.200 kcal/kg = 4,9 kWh/kg.
Pellets werden in halb- oder vollautomatischen Pelletskesseln verbrannt. Wegen der großen Vorteile dieser Öfen (vergleichbarer Komfort wie bei fossilen Zentralheizungen und Umweltschutz durch CO2 neutrales Verbrennen der Holzpellets) steigt die Beliebtheit ständig.
Holzpellets werden im Pumpwagen geliefert, der den Lagerraum (6 - 8 m²) über einen Schlauch problemlos und staubfrei befüllt. Die Lieferung ist aber auch in leicht stapelbaren Säcken (15 - 25 kg) möglich.
Holz - der CO2 neutrale Brennstoff. Wie bei jeder Verbrennung entsteht auch beim Heizen mit Holzpellets CO2 - der wesentliche Unterschied zu anderen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas (auch fossile Brennstoffe genannt) liegt darin, dass Holz dieses freigesetzte CO2 zum Nachwachsen wieder benötigt. Dabei entsteht als "Nebenprodukt" Sauerstoff. Der Kreislauf ist geschlossen und Holz-Pellets sind somit ein CO2 neutraler Brennstoff mit geringer Restfeuchte und hohem Brennwert.
Vom Restholz zum hochwertigen Brennstoff. Bei der Holzverarbeitung fallen bis zu 35 % wertvolles Restholz an. Nunmehr steht dieser Anteil für die Pelletsproduktion zur Verfügung. Pellets erhalten ihre Festigkeit ohne Zugabe von chem. synthetischen Bindemittel, sondern nur durch den Preßvorgang.
Problemlose Versorgung mit Holz-Pellets in Österreich. Sieben Großproduzenten mit einer Produktionskapazität von ca. 150.000 t/Jahr und ein enges Verteilernetz (Brennstoffhändler, Baumärkte, etc.) garantieren eine problemlose und schnelle Versorgung mit Pellets in Österreich.
Das Universalsaugsystem überwindet größere Distanzen zwischen Lagerraum und Heizraum. Drei Absaugsonden werden im Lagerraum verteilt und sorgen für seine zuverlässige und gleichmäßige Entleerung. Der Wechsel zwischen den Saugsonden erfolgt wahlweise manuell oder vollautomatisch. Die richtige Montage der Sonden und eine stabile Unterkonstruktion sorgen für hohe Betriebssicherheit.
Die Absaugsonden werden in gleichen Abständen zueinander am Rohrboden montiert. Dabei ist auf den seitlichen Abstand von 10 cm zum Schrägboden zu achten. Für eine optimale Entleerung sind die Staffeln links und rechts der Sonden mit einer Höhe von 15 cm erforderlich.
Um das Gewicht der Pellets tragen zu können, muss der Lagerraum mit einer stabilen Unterkonstruktion versehen werden. Dabei ist zu beachten, dass 1m³ Pellets einem Gewicht von 650 kg entsprechen.
Um ein verlässliches Nachrutschen der Pellets zu gewährleisten, muss der Schrägboden unter einem Winkel von mind. 45° und mit einer glatten Oberfläche (z.B. Laminat) ausgeführt sein!
1. Unterkonstruktion mit Staffelholz
2. Lattung mit Brettern
3. Unterboden mit Spanplatten
4. Schrägboden mit glatter Oberfläche
5. Querstaffeln 10x15
Pellets-Box Komfort:
Der Wechsel zwischen den einzelnen Saugsonden erfolgt vollautomatisch mit Hilfe von drei Stellmotoren.
Pellets-Box Eco:
Manueller Wechsel zwischen den Saugsonden. Durch einfaches Umstecken mit wenigen Handgriffen kann die nächste Sonde angesteuert werden. Für quadratische Lagerräume gibt es auch die Version mit einer Einzelsonde (Pellets-Box Uno).

